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Pressespiegel aktuell
Volksstimme 27.10.2011, Text und Foto Marita Bullmann
Kolpingfamilie feiert ihr 50-jähriges BestehenFestgottesdienst in der Simultankirche
Althaldensleben (mb) Vertreter von 16 Kolpingfamilien aus umliegenden Pfarreien waren mit ihren Bannern zum Jubiläums-Gottesdienst nach Althaldensleben gekommen. Darunter waren auch die beiden Partnerfamilien Groß Ammensleben und Helmstedt.
Volksstimme 4.10.2011, Text und Foto Karl-Heinz Klappoth 20 junge Menschen bekennen sich zur katholischen KircheBischof Gerhard Feige zur Firmung
Bischof Gerhard Feige mit den 20 Firmlingen Pfarrei St. Christophorus Haldensleben vor der alten Klosterkirche. Groß Ammensleben (kkl). 20 Mädchen und Jungen aus der Pfarrei St. Christophorus Haldensleben erhielten am vergangenen Sonnabend in der geschichtsträchtigen Klosterkirche in Groß Ammensleben ihre Firmung. Bischof Gerhard Feige feierte aus diesem Anlass mit den Firmlingen, die aus Eichenbarleben, Graui, Groß Ammensleben, Haldensleben, Hermsdorf, Hundisburg, Rottmersleben und Wolmirstedt kamen, in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche einen Festgottesdienst. Der Bischof erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Firmung eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche ist. Die Jugendlichen werden etwa ein halbes Jahr gezielt auf den Empfang des Firmsakramentes vorbereitet, um, wie geschehen, am 1. Oktober durch Bischof Gerhard Feige das Sakrament der Firmung zu empfangen. Die katholische Kirche, das wurde an diesem sonnenüberfluteten Oktobertag recht deutlich, nimmt auf diese Art junge Menschen in den Kreis der erwachsenen Christen auf. Sie haben damit alle Rechte und Pflichten eines erwachsenen Gemeindemitgliedes. Bei der Firmung, so war in vielen Gesprächen zu erfahren, bestätigen die Jugendlichen nach Taufe und Abendmahl öffentlich ihr Ja zum Glauben und werden damit voll in die Gemeinschaft der katholischen Kirche integriert. Der Begriff "Firmung" , auch das gehörte zum Lehrstoff, kommt von dem lateinischen Wort "confirmare". Er wird übersetzt mit "festmachen" und "bestätigen". Beim Spenden der Firmung legt der Bischof dem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnet mit einem wohlriechenden Öl ein Kreuz auf die Stirn und spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."Der Ritus der Firmung ist sehr alt. Die katholischen Christen glauben, dass in der Firmung der Geist Gottes auf sie herabkommt. Im Bistum Magdeburg empfangen Jahr für Jahr rund 500 Mädchen und Jungen die Firmung. Die Pfarrei St. Christophorus, die aus sieben katholischen Ortsgemeinden besteht, ist noch sehr jung, wurde im Mai des vergangenen Jahres gegründet. Der Grund: Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige hatte zuvor den alten Gemeindeverbund aufgrund einer pastoralen Vereinbarung aufgelöst.
Volksstimme 31.8.2011, Marita Bullmann Klang für große und kleine PfeifenOrgel im katholischen Gotteshaus St. Johannes Baptist restauriert Volksstimme 27.6.2011, Gudrun Billowie Fröhliches Gemeindefest zum 75. Jahrestag der WeiheKatholische Gemeinde St. JosefWolmirstedt (gbi). Vor 75 Jahren wurde die katholische Kirche St. Josef geweiht, und dieses Jubiläum feierte die Gemeinde am Sonntag mit vielen Gästen. "Wir können uns die Freude der Menschen vor 75 Jahren gar nicht vorstellen", sagte Peter Zülicke, Pfarrer im Ruhestand. Bis dahin traf sich die katholische Gemeinde in einem Saal, der zwar hergerichtet, aber längst keine Kirche war. Dann entstand dieser Bau in der Friedrich-Ebert-Straße. "Nicht als funktionale Halle, sondern als Kirchenbau, mit den kirchentypischen Fenstern, einem Turm und einer Glocke." Pfarrer Zülicke erinnert aber nicht nur an den Baufortschritt, sondern vor allem an das Leben innerhalb dieser Mauern. "Die Wichtigkeit einer Kirche hängt damit zusammen, dass jeder seinen persönlichen Glauben hochhält." Glaube spielte in den Bauzeiten der Kirche eine größere Rolle als heute, dennoch ist er für viele ein Teil des Lebens. Ebenso wie die St-Josef-Kirche, die schon viele Taufen und Hochzeiten erlebte. "Menschen, die damals als Vertriebene kamen, fanden in dieser Kirche ein Stück Heimat." Zülicke blickte jedoch nicht nur zurück, sondern bat auch: "Gebe Gott, dass es in 25 Jahren hier immer noch eine Gemeinde gibt." An den Gottesdienst schloss sich ein fröhliches Gemeindefest an.
Volksstimme 24.6.2011, K. Klapproth, Barocktürmchen steht seit 75 JahrenKirche St. Josef begeht mit einem Gottesdienst Weihefest
Tag des Herrn, 2011, Ausgabe 25, 19.6.2011. E. Pohl (Text) In der Farbe des WassersAlthaldensleben: Schinkel-Doppelkirche saniert / Maren-Magdalena Sorger gestaltete Altarraum neuHaldensleben (ep). Seit 29. Mai können die katholischen und evangelischen Christen von Althaldensleben wieder in ihrer Doppelkirche Gottesdienst feiern. Im Zuge der Sanierung hat die Künstlerin Maren-Magdalena Sorger den Altarraum des katholischen Kirchenraumes neu gestaltet. Der Altarraum sticht beim Betreten sofort ins Auge: Blauer Altar, blaues Lesepult, blauer Tabernakel. Hinter dem Altar an der hellen Wand angedeutet ein schmales, hohes, farbiges Fenster, in dem vor allem das Kreuz zu erkennen ist. Der katholische Teil der Doppelkirche von Althaldensleben mit ihrem Simultanturm ist auf Johannes den Täufer geweiht. Johannes wollte mit seiner Predigt den Weg für Christus bereiten und hat seine Zeitgenossen deshalb zur Umkehr und zur Taufe im Wasser des Jordans gedrängt. Diese Überlieferung der Heiligen Schrift war für die Magdeburger Künstlerin Maren-Magdalena Sorger wichtiger Ausgangspunkt für die Neugestaltung des Altarraumes im katholischen Teil des klassizistischen Gotteshauses von 1830. Altar, Ambo und Tabernakel sind aus Glas. „Die blaue Farbe steht für das lebendige Wasser des Glaubens, das jeder nötig hat“, erklärt Pfarrer Michael Sternal. „Das Blau des Altars ist mit horizontalen, ruhigen Linien marmoriert und steht für Christus als Mitte der Gemeinde. Das Blau des Ambos ist von vertikalen Linien durchdrungen und fordert Aufmerksamkeit für das hier vorgetragene Wort Gottes. Im Blau des Tabernakels finden sich dynamische Strukturen. Die Gestaltung versinnbildlicht die Wasserquelle, die dürres Land fruchtbar macht.“
„Die Sanierung unserer
Kirche war mehr
als nötig“, betont
Georg Heinze. Als
Vorsitzender des
ökumenischen Fördervereins
Schinkel-Simultankirche
Althaldensleben
hat er gemeinsam
mit dem katholischen
und dem evangelischen
Pfarrer, den Mitstreitern
vom Förderverein
und weiteren Gemeinde-Verantwortlichen
die Sanierung vorangetrieben.
Die Kirche war unter
anderem von Hausschwamm
im Dachstuhl und
unter den Bänken
befallen. Zudem
stellten sich schwere
Schäden am Turm
heraus. „Vieles
konnte behoben werden“,
sagt Heinze. „Die
Fertigstellung des
Inneren des Turmes
und die Sanierung
der Orgel stehen
aber noch aus. Dafür
fehlt auch noch
Geld.“ 1,2 Millionen
Euro hat die Sanierung
bislang gekostet.
Der Förderverein
brachte 50 000 Euro
an Spenden auf.
Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Jürgen Bednorz jedenfalls ist froh, das die Arbeiten weithin abgeschlossen sind und die Kirche wieder benutzt werden kann. Schinkelkirche saniertVolksstimme 4.6.2011 Volksstimme 31.5.2011, Marita Bullmann (Text) Anett Roisch (Bild) Ein Festtag für Groß und KleinKleine Nachlese von der Wiederinbetriebnahme der Simultankirche
Etwas Bleibendes, das noch lange an das Fest erinnern wird, hatten die Briefmarkenfreunde von Haldensleben und Umgebung für diesen Tag vorbereitet – einen Sonderbriefumschlag mit entsprechender Biber-Briefmarke und eine Ansichtskarte. Dazu gab es auch einen Sonderstempel. In der evangelischen Kirche hatten die Briefmarkenfreunde zudem eine Ausstellung mit mehreren Schautafeln aufgestellt. Joachim Resch hat den Wandel des Engelsbildes von der Antike bis zur Gegenwart mit Ganzsachen und anderen postalischen Exponaten dargestellt. Mit den Päpsten des 20. Jahrhunderts hat sich Johannes Rozek postalisch auseinandergesetzt. Klaus Hirschfeld hat die Postgeschichte von Althaldensleben aufgearbeitet. Maik Schröder präsentierte einen Teil seiner Sammlung von Ansichtskarten aus Althaldensleben. Alfred Schmidt zeigte seine mehrfach ausgezeichneten Exponate zu den Rolandstatuen. Die Gäste sahen sich in beiden Kirchen um, ließen es sich schmecken, unternahmen Kutschfahrten oder saßen einfach beisammen. Die kleinen Gäste konnten sich schminken lassen, malen oder auf dem Rasen spielen.
Volksstimme 30.5.2011, Marita Bullmann Gemeinsamer Erfolg für zwei KirchenEvangelische und katholische Christen begehen Wiederinbetriebnahme der Schinkel-Simultankirche
Der katholische Pfarrer Michael Sternal, der viele Gäste begrüßte, die die Sanierung der Simultankirche unterstützt Bischof Gerhard Feige weihte den neuen Altar der katholischen Kirchgemeinde St. Johannes Baptist. Als im Januar 2009 die erste Rüstung am Turm aufgebaut wurde, habe sich gezeigt, wie schwer der Schaden war. Hätte es keine Sicherungsarbeiten gegeben, wäre das Dach bald runtergekommen. Jetzt muss aber der Turm noch saniert und die Orgel instand gesetzt werden, verwies er darauf, dass die Arbeit noch nicht zu Ende ist. Darauf hatte auch Bürgermeister und Schirmherr Norbert Eichler verwiesen und gleich die SPD-Bundestagsabgeordnete Waltraud Wolff, die sich um Fördermittel für die Kirche bemüht hatte, gebeten, auch für den "Rest" Fürsprache zu In der Kirche sollen die Menschen Atem holen können und zur Mitte finden. Auf die Entstehungsgeschichte der Kirche blickte Diplom-Architekt Ole Saalmann zurück. Diese Kirche sei bis heute einmalig. Schinkel habe damals Musterentwürfe für Kirchen erarbeitet. Als der Wunsch nach einer Doppelkirche entstand, wurde der Musterentwurf gespiegelt, die Kirchenschiffe wurden Rücken an Rücken gesetzt. Nach diesem Bauprinzip war jetzt auch Martina Tippelt verfahren. Sie wollte zum Fest die Kirche in Mürbeteig anbieten, bekam aber nur Formen für "normale" Kirchen. Da half Esther Bertram, die Tochter ihrer Kollegin. Marvin Beißert, Esthers Freund, der eine Schlosserlehre absolviert, fertigte aus zwei normalen Formen die Form für eine Doppelkirche, und nun kann es bei Festen die Simultankirche auch als Gebäck geben. Nur ein Beispiel, wie sich die Christen in Althaldensleben ideenreich ins Gemeindeleben einbringen. Der ökumenische Feiertag gestern stellte das mit vielen Aktionen immer wieder unter Beweis. Ersttagsbrief29.5.2011 dpa, 29.5.2011 Sanierte Schinkel-Doppelkirche wieder im DienstHaldensleben - Sachsen-Anhalts einzige Simultankirche in Althaldensleben (Kreis Börde) steht ab heute wieder im Dienst der Gemeinde. Die Doppelkirche vereint evangelische und katholische Christen unter einem Dach. Sie feiern in zwei Festgottesdiensten und einem ökumenischen Gemeindefest die umfangreichen Bauarbeiten. In den vergangenen zwei Jahren wurden die Fassade und der Innenraum für 1,2 Millionen Euro saniert. Die katholische Kirche St. Johannes Baptist und die evangelische Lutherkirche teilen sich einen gemeinsamen Glockenturm. Die Entwürfe für das Bauwerk wurden von Karl Friedrich Schinkel begutachtet. Volksstimme 17.5.2011 Zwei Bischöfe zum großen Fest erwartetGottesdienste und Altarweihe in der Schinkel-Simultankirche Althaldensleben
Volksstimme 7.1.2011, Claudia Labude Sternsinger sammeln fast 1000 EuroMotto der diesjährigen Aktion "Kinder zeigen Stärke" / Neun Mädchen und Jungen auf 33 Hausbesuchen unterwegs
In zwei Gruppen geteilt, zogen am Mittwoch die Sternsinger durch die Stadt. Nach der Premiere im Vorjahr, hatten sich Kinder der evangelischen und katholischen Gemeinde ökumenisch auf den Weg gemacht, um Geld für notleidende Kinder zu sammeln. Nach ihrer Tour durch Firmen und Privathaushalte hatten sie fast 800 Euro in den Spendenbüchsen. Um das Segens-Zeichen an der Tür im Eingangsbereich des Rathauses anzubringen, musste sich Elisabeth Singer nicht nur strecken, sondern auch hochheben lassen. Wolmirstedt. Im Wohnzimmer von Claudia und Klaus Hahn duftet es nach Weihrauch. Sohn Noah-Benedikt hat sich für den Besuch, den die Familie erwartet, sogar verkleidet. Traditionell erwarten die Farsleber rund um den Dreikönigstag den Besuch der Sternsinger. Neun Mädchen und Jungen hatten sich gestern mit ihren Betreuern auf den Weg gemacht. Bereits zum zweiten Mal bestand die Gruppe aus Kindern der evangelischen und der katholischen Gemeinde. Jürgen Bednorz besuchte mit Elena Rudolph, Sigrun Karow, Robin und Kilian Gutsche sowie Marit Giechau Unternehmen und Privathaushalte in der Stadt. Seine Frau Silke Bednorz betreute zusammen mit Olaf Schöning die zweite Gruppe, fuhr mit Elisabeth Singer, Lorenz Schöning, Hanna Jauch und Philipp Bednorz übers Land, besuchte Familien in Farsleben, Mose und Rogätz, 33 Auftritte standen für den gestrigen Tag auf der Liste. Die Sternsinger gaben jeweils zwei Lieder zum Besten, sprachen den Segen und brachten ihn mit Aufklebern oder Kreidezeichen an die Haustüren an. Bevor sich die Gruppen trennten, gab es gleich am Morgen noch einen gemeinsamen Besuch bei der Stadtverwaltung, wo sich Bürgermeister und Mitarbeiter im Foyer versammelt hatten, um den Sternsingern zu lauschen. Nicht nur für Familie Hahn, die zur katholischen Gemeinde Wolmirstedt gehört, ist dieser Akt bedeutsam. "Ich finde es wichtig, dass unser Haus und damit auch unsere Familie jedes Jahr den Segen bekommt. Das ist nicht nur für uns schön, sondern auch ein Bekenntnis, ein sichtbares Zeichen", erzählt Vater Klaus. Für die Sternsinger, die sich jährlich und bundesweit rund um den Dreikönigstag auf den Weg machen, hat er nur lobende Worte. "Ich finde es beachtlich, dass sich so viele Kinder aus einem Wohlstandsland freiwillig aufmachen, um die Botschaft der Heiligen Drei Könige zu verkünden und Spenden zu sammeln für Kinder, denen es nicht so gut geht", so der Farsleber.
Der Kassensturz erfüllte die Sternsinger dann auch mit Stolz. Insgesamt kamen bei den 33 Besuchen 770 Euro zusammen. "Zusätzlich haben wir gestern in beiden Kirchen gesammelt. Das brachte noch einmal 203,15 Euro", wußte Jürgen Bednorz. Das Geld wird nun über die Mission der Sternsinger für Kinder in Kambodscha gespendet. |
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