![]() |
![]() |
|
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
||
|
||
|
Pressearchiv 2009Volksstimme 13.11.2009, Corinna Mayer Kleidung und Süßes für Kinder in TutajewMartinsfeier und -umzug von den Kirchengemeinden St. Marien und St. Liborius
Im Anschluss wurde die Geschichte vom heiligen Martin von Schülern der evangelischen Sekundarschule vorgelesen. Mit einem Schattenspiel auf Tageslichtprojektoren veranschaulichten die Schüler den kleinen Zuhörern, wie der heilige Martin seinen Umhang mit seinem Schwert teilte, um einem frierenden Bettler zu helfen. Danach sammelten sich Groß und Klein vor der Kirche, zündeten ihre bunten Lampions an und sangen " Ich geh mit meiner Laterne ", bevor es in einem langen Martinsumzug durch die Stadt zur St .-Liborius-Kirche ging, um dort das Martinsfest ausklingen zu lassen. Angeführt wurde der Umzug natürlich vom Heiligen Martin – den Peter Friedrichsen auf dem Pony Marie, vom Ponygut zwischen den Wäldern, mimen durfte. Über 1100 Pfeifen erklingen wieder in ihrer vollen PrachtOrgel in der St. Liboriuskirche wird generalüberholt / Gemeinde bittet Haldensleber um SpendenVolksstimme 2.10.2009, Jens Kusian
Ohrekurier 26. September 2009 Katholische Kirche Sankt Nikolaus von der Flüe in ColbitzColbitz (jrö). Nach 1945 fanden viele Katholiken auch in Colbitz eine neue Heimat. Vikar Feldmann, der 1955 zur Pfarrstelle nach Wolmirstedt kam, begann 1959 mutig ohne Baugenehmigung mit dem Bau einer katholischen Kapelle für immerhin 400 Gläubige. Der Umbau einer noch gut erhaltenen Scheune am Loitscher Weg gestaltete sich unter den gesellschaftlichen Verhältnissen recht schwierig. Bedingung für die Aufhebung des 1960 verhängten Baustopps. Versetzung des Vikars. Am 24. Dezember 1960 feierten die katholischen Christen in der noch nicht fertiggestellten Kirche die Christmette. Die Weihe der Kirche erfolgte am 19. August 1962 und nach Fertigstellung des Glockenturms riefen die Glocken am 25. September 1965 das erste Mal zum Gottesdienst. Seither wird jährlich an diesem Tag das Patronatsfest zu Ehren des Schutzpatrons Nikolaus von der Flüe begangen, dem sich am jeweils folgenden Sonntag eine Messe anschließt – so am morgigen Sonntag, 27. September, ab 10.30 Uhr. Aus Spenden und Mitteln der Kirche wurde 1969 einen Orgel angeschafft. Die kurze Geschichte der selbstständigen Kuratie Colbitz wurde 1982 mit ihrer Auflösung und Eingliederung in die Pfarrgemeinde Wolmirstedt beendet. Die Colbitzer Katholiken und Freunde der Kirche bemühen sich erfolgreich durch Eigenleistungen und großes Engagement um den Erhalt ihrer Kirche und des Gemeindelebens. Frühstück von Frauen für FrauenGeneralanzeiger 02.09.2009 Wolmirstedt (ail). Die Frauen der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinden in Wolmirstedt laden am Sonnabend, 5. September, ab 9 Uhr wieder zum gemeinsamen Frühstück in das Gemeindehaus der katholischen Gemeinde St. Joseph in der Friedrich- Ebert-Straße ein. Bei einem leckeren Frühstück mit Brötchen, Kuchen, Tee oder Kaffee wird über Gott und die Welt geschwatzt, Lebenssituationen ausgetauscht und Erfahrungen weitergegeben – egal ob berufstätig oder arbeitslos, in Elternzeit oder Vollzeitjob, verheiratet oder ledig, jünger oder älter. Danach wird Karin Türling über ganz unterschiedliche Gottesbilder referieren und mit allen über den Bezug zu uns diskutieren. In dieser Zeit werden die Kinder mit Spielen und Basteleien betreut. Alle Interessierten, kirchlich oder eher kirchenfern sind dazu eingeladen. Weitere Informationen geben Silke Bednorz unter 039201/27642 und Konstanze Schlegel unter 039201/20344. Die Wallfahrt zur Hl. Mutter AnnaAmtblatt Niedere Börde, Ausgabe September 2009, Verfasser unbekannt Am Sonntag, den 2. August machten sich die Christen des katholischen Gemeindeverbundes Aller-Ohre "St. Christopherus" mit seinen sieben Gemeinden: Heilig Kreuz - Calvörde, St. Benedikt - Eichenbarleben, St. Peter und Paul- Groß Ammensleben, St. Johannes Baptist und St. Liborius in Haldensleben nach Glüsig auf. Seit 1646, als die Nonnen des Haldensleber Zisterzienserinnen Klosters aus Dankbarkeit für die Verschonung vor der Pest die Wallfahrt zur Heiligen Mutter Anna stifteten, pilgern jedes Jahr am ersten Sonntag im August zahlreiche Katholiken, aber auch andere Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung, nach Glüsig, dem ehemaligen Vorwerk des Haldensleber Klosters, zur St. Annen Kapelle, die 1236 vom Erzbischof Wilbrand von Magdeburg dem Kloster übereignet wurde.
Es gibt in Deutschland über 100 kleinere und größere Annenwallfahrtsorte. 550 wurde die erste Annenkirche in Konstantinopel errichtet und 1484 führte Papst Sixtus IV eine Anordnung zur Annenverehrung in der ganzen Kirche ein. Die Heilige Anna als Mutter Marias und somit Großmutter Jesus ist Patronin vieler Städte und Berufsgruppen, für eine glückliche Heirat, für Kindersegen und glückliche Geburt, für wieder Auffinden verlorener Sachen und Regen. Sie soll gegen Fieber, Kopf-, Brust- und Bauchschmerzen und Gewitter schützen. Egal wo die vielen verschiedenen Berichte über ihr Leben und ihre Wundertätigkeit herkommen und wie viel Wahrheitsgehalt in ihnen steckt, wenn sich ihr zu ehren Menschen friedlich begegnen, aufeinander zugehen, gemeinsam Schönes erleben und sich austauschen, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Kirchgänger sitzen in einem BootVolksstimme 25.08.2009
AmtsblattAmtsblatt Ausgabe 09-2009 - Nr. 131 Entpflichtungen / Ernennungen / Beauftragungen Thomas Dammann wurde zum 31.08.2009 von seiner Tätigkeit als Gemeindereferent im Gemeindeverbund Haldensleben entpflichtet und erhielt mit Wirkung vom 01.09.2009 die Beauftragung als Gemeindereferent im Gemeindeverbund Quedlinburg - Hedersleben - Thale. Amtsblatt Ausgabe 08-2009 - Nr. 116 Entpflichtungen / Ernennungen / Beauftragungen Pfarrer Norbert Behrendt wird zum 15.08.2009 von seinen Aufgaben als Kooperator in der Pfarrei Halle-Nord entpflichtet und mit Wirkung vom 16.08.2009 zum Kooperator im Gemeindeverbund Haldensleben - Eichenbarleben - Groß Ammensleben - Weferlingen - Wolmirstedt mit Sitz in Haldensleben ernannt. Pfarrer Michael Sternal begeht sein "silbernes" DienstjubiläumVolksstimme 30.06.2009, Julia Schreiber
Haldensleben. Einen
Grund zum Feiern
gab es am Sonnabendnachmittag
in Althaldensleben.
Pfarrer Michael
Sternal schaut nun
bereits auf 25 Jahre
in seinem Beruf
zurück. Sein silbernes
Dienstjubiläum beging
er deshalb im festlichen
Rahmen.
Gemeinsamer Gottesdienst zur 1000-Jahr-Feier der Stadt WolmirstedtVolksstimme 22.06.2009
Cäcilia Reisch 100 Jahre altTag des Herrn, 31.05.2009 Die
Vollendung ihres
100.Lebensjahres
konnte am 21. Mai
in Haldensleben
Seelsorgehelferin
ì. R. Cäciha Reisch
feiern. Bischof
Gerhard Feige und
Ortspfarrer Michael
Sternal gehörten
zu den Gratulanten.
Bischof Dr. Gerhard Feige zu GastHaldenslebener & Wolmirstedter Sonntag, 23.05.2009 Groß Ammensleben (ms). Es ist üblich, dass ein Bischof sein Bistum alle fünf Jahre visitiert: Dr. Gerhard Feige ist momentan im Gemeindeverbund Haldensleben unterwegs, um sich mit Gemeinden, Gremien, kirchliche Einrichtungen und Vertretern der Wirtschaft zu treffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Kontaktaugnahme und das Interesse für den wirtschaftlichen Zustand des Gemeindeverbundes. Am Dienstag war Bischof Feige in Groß Ammensleben zu Gast. Geschäftsführer des Nibra- Dachkeramikwerks Dipl.-Ing. Manfred Bracht begrüßte den Bischof zu einem allgemeinen Gespräch und einem Rundgang auf dem 1995 erbauten Firmengelände an der B 71. In einem längeren Gespräch äußerten sich Beide zu den Themen Wirtschaft, Politik und Kirche. Als Erinnerung unterschrieb Bischof Feige auf einem Produkt des Hauses und bedankte sich für die Gastfreundlichkeit.
Bischof Dr. Gerhard Feige zu GastVolksstimme, Ausgabe HDL, 22.05.2009, Jens Kusian Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige besuchte in den vergangenen Tagen den Gemeindeverbund Haldensleben und war dabei auch zu Gast in der katholischen Grundschule St. Hildegard. Das erwies sich als echte Marathonstrecke, denn in jeder Klassenstufe löcherten die Mädchen und Jungen den Bischof regelrecht mit Fragen. Sogar seine Schuhgröße wollten die Kinder wissen. Nach seinem Rundgang erteilte Gerhard Feige den Grundschülern den Segen zu den Pfingstferien, die heute beginnen.
Bischof zu Gast im Josefinumctm Pressespiegel - 20.05.2009
Bischof besucht HaldenslebenMitteldeutsche Zeitung, Altmark Zeitung, 19.05.2009 Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige besucht von heute 12.00 Uhr an den Gemeindeverbund Haldensleben. Während seiner dreitägigen Visite im Bördekreis will er unter anderem in kirchlichen Einrichtungen mit Menschen ins Gespräch kommen. Grundschulkindern will er den Feriensegen erteilen. Im Altenheim wird er einer 100-Jährigen zum Geburtstag gratulieren. Außerdem will er mit Vertretern der kommunalen Behörden und Vertretern der evangelischen Kirche zusammenkommen. Zum Auftakt seines Besuchs wird er im Ziegelwerk Nibra erwartet. BischofsbesuchMagdeburger Sonntag, 16.05.2009 Bischof Gerhard Feige besucht vom 19. bis 21. Mai den Gemeindeverbund Haldensleben. Mit seiner Visite möchte Feige das Leben der Gemeinden und aller dort angesiedelten kirchlichen Einrichtungen wie Schule, Altenheim und Gemeindebesser kennenlernen. Über den Besuch der Kirchengemeinde hinaus erhofft sich der Bischof aber auch Kontakte mit den evangelischen Partnern und mit wichtigen Vertretern der kommunalen Behörden zu knüpfen. Gespräche mit lokalen Politikern und Besuche wichtiger Unternehmen gehören ebenso zum Programm. Bischof Feige spendet Sakrament der FirmungVolksstimme, Ausgabe WMS, 22.04.2009 Am vergangenen Sonntag haben acht Jugendliche – Anna-Maria Plodek, Martin Herzig, Chris Bednorz, Adrian Löderbusch, Philip Gläsmann, Erik Niemietz, Christian Schmeier und Julia Bednorz – in Wolmirstedt durch Bischof Gerhard Feige das Sakrament der Firmung empfangen. Aus diesem Anlass wurde in der Katholischen Kirche St. Josef ein zentraler Gottesdienst des Gemeindeverbundes Aller-Ohre abgehalten. Die Messe wurde durch den Kirchenchor und der Kinderchoralschule begleitet, was der Firmung einen noch festlicheren Rahmen gab.
Ausstellung in der Katholischen KirchePeter Zülicke bringt Schätze aus dem kleinen Vatikanstaat nach WolmirstedtVolksstimme, Ausgabe WMS, 09.03.2009, Claudia Labude
Eines der besonderen Stücke ist das Faksimile der Lateranverträge. Diese wurden am 11. Februar 1929 durch Italiens Ministerpräsident Mussolini und den Vertreter des Papstes, Pietro Kardinal Gasparri, im Lateranpalast unterzeichnet. " Das ist quasi die Gründungsurkunde des Vatikanstaates ", erklärt der Pfarrer und blättert vorsichtig in dem italienischsprachigen Dokument. 1870 war Italien ein einheitlicher Staat und Papst Pius XI. fühlte sich als Gefangener im Vatikanstaat. Die Fronten zwischen weltlichem und kirchlichem Oberhaupt waren verhärtet. " Einige Besonnene auf beiden Seiten initiierten dann die Lateranverträge, die dem Papst Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zusicherten. Das gilt nicht nur für den Vatikanstaat, der übrigens einen eigenen Eisenbahnanschluss und eine eigene Sternwarte besitzt, sondern auch beispielsweise für die Sommerresidenz des Papstes. " Die Unabhängigkeit des kleinsten Staates führte auch dazu, dass bedeutende Kunstschätze Italiens gerettet werden konnten. " Als die Nazis 1943 in Italien einmarschierten, brachte man wichtige Kunstgüter zum Schutz in den Vatikan. Dort wurden sie dann aufgehangen oder aufgestellt und erst 1945 wieder herausgeholt ", gibt Zülicke einen Teil seiner umfangreichen Kenntnisse weiter. Sieben Päpste gab es in den 80 Jahren, die der Vatikanstaat besteht. Einem davon, Johannes Paul II ., hat Zülicke sogar die Hand geschüttelt. Ein Foto davon war am Wochenende ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. " Das war 1991 im Rahmen der Seligsprechung von Adolf Kolping. " Ebenfalls von Johannes Paul II. hat der Pfarrer eine ganz besondere Silberbriefmarke in seinem Besitz. Auch der Papst mit der kürzesten Regentschaft ist durch Briefmarken in der Ausstellung zu sehen. Johannes Paul I. saß nur vom 26. August bis zum 28. September 1978 auf dem Thron, der jeden Papst gleichzeitig zum Staatsoberhaupt des Vatikanstaates macht. " Habemus papam – Wir haben einen Papst " steht auf einem Briefumschlag, der zur Wahl von Papst Benedikt XVI. herausgegeben wurde. Peter Zülicke bekommt alle wichtigen Marken durch ein Abonnement, das er nach der Wende beim Vatikan abgeschlossen hat. " Vorher war es mühseliger, aber ich habe gute Kontakte zu einem Pater aus dem Vatikan, der mir Marken und Münzen geschickt hat. " Die Münzsammlung umfasst nicht nur besondere Euro-Sätze und Gedenkprägungen, sondern auch wieder etwas ganz Besonderes. Für die Zeit zwischen dem Tod von Johannes Paul II. und der Wahl von Benedikt XVI ., als es gut 17 Tage keinen Papst gab, wurden extra Münzen geprägt. Diese so genannte Sedisvakanz bedarf eines eigenen Zahlungsmittels, das in kleiner Auflage geprägt wird und nur kurz im Umlauf ist. Das macht den Münzsatz, den Peter Zülicke besitzt, so wertvoll. Alfons Hesse ging als einer der ersten Besucher durch die Ausstellung. " Ich bin Mitglied der Gemeinde und als Katholik natürlich besonders interessiert an den Schätzen des PKirchinem Boot wurden nicht enttäuscht, zu jedem Exponat wusste Peter Zülicke etwas zu berichten. Er selbst hatte auf den Ausstellungstisch den " L ‘ Osservatore Romano " gelegt, der einmal monatlich auf Deutsch erscheint. Die aktuelle Ausgabe berichtet über die Ausstellung, die derzeit in Rom auf 80 Jahre Vatikanstadt zurückblickt. Und als ganz besonderen Schatz das Faksimile des Gründungsvertrages zeigt. Nach zwei Tagen Ausstellung packt Peter Zülicke seine Sammlung erstmal wieder in die private Schatzkiste. Zum nächsten Jubiläum hat er sicher wieder neue, ganz besondere Marken und Münzen zu zeigen. Briefmarkensammeln ist ein weitverbreitetes, aber oft belächeltes Hobby. Die Sammlung von Peter Zülicke zum Beispiel kann aber wirklich begeistern. Da gibt es runde und dreieckige Marken, welche aus Papier oder aus Silber. Dazu außergewöhnlich gestaltete Umschläge und Stempel. Jede einzelne Marke erzählt eine Geschichte, steht für ein bedeutendes historisches Ereignis oder eine wichtige Persönlichkeit. Blickt man hinter die Geschichte der Marken, bekommt das Hobby eine bisher nicht gekannte Faszination. Herbert Simon ist totHaldensleben: Gemeinde trauert um PfarrerSüdhessen Morgen, Region Viernheim, 05.03.2009, zg Haldensleben. Traurige Nachrichten aus der Viernheimer Freundschaftsstadt Haldensleben: Der beliebte Pfarrer Herbert Simon ist im Alter von 68 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Pfarrer Simon leitete über 28 Jahre die katholische Pfarrgemeinde St. Liborius in Haldensleben. Auch in Viernheim war er immer ein gerngesehener Gast. War er doch mit dem vor zwei Monaten verstorbenen Viernheimer Josef Boos Initiator und Motor der freundschaftlichen Verbindung der Pfarrgemeinde St. Liborius und der KAB-Gruppe Viernheim. Gleich nach dem Mauerbau kamen zwischen Pfarrer Simon und Josef Boos die ersten Kontakte zu Stande. Nach dem ersten Besuch der KAB in Haldensleben im Frühjahr 1991, dem Gegenbesuch im Herbst 1991 und im Zuge der jährlichen Treffen entwickelten sich zahlreiche Freundschaften zwischen. Gerade die persönlichen Begegnungen führten in der Zeit des Umbruches zu gegenseitigem Verständnis und Bereicherung. Um Pfarrer Herbert Simon trauern mit der Pfarrgemeinde St. Liborius auch die KAB Viernheim und alle, die ihn kennenlernen konnten. Sternsinger unterwegs - Königliche GesängeVolksstimme, Ausgabe HDL, 07.01.2009, Marita Bullmann Gestern früh machten sich Gesa, Sophia, Benedikt, Hanna, Ann-Sophie, Anne und Robert gemeinsam mit Georg Heinze von der katholischen Kirchgemeinde Althaldensleben auf den Weg, um Geld für Kinderhilfsprojekte in Kolumbien zu sammeln. Fünf Tage lang bis zum Dienstag werden sie in Althaldensleben an den Haustüren klingeln und ihr Lied anstimmen. Verkleidet als die Heiligen Drei Könige bringen sie den Einwohnern frohe Botschaft. Sieben Jahre alt ist die Jüngste, zwölf Jahre alt der Älteste der Sternsinger. Die meisten sind schon geübte Sänger und haben mit ihrem Lied in den vergangenen Jahren bereits viel Geld für Hilfsprojekte zusammengetragen. Drei sind neu in der kleinen Sängerschar. Ihnen macht es aber genauso viel Spaß wie den " alten Hasen ". Warm angezogen stapfen die Kinder durch den Schnee und freuen sich, dass sie willkommen sind. Manchmal gibt es auch etwas Süßes. Sternsinger ziehen segnend durch Ohrestadt und kehren 20 Mal einVolksstimme, Ausgabe WMS, 07.01.2009, Karl-Heinz Klappoth Am Montag waren die Sternsinger in Wolmirstedt unterwegs, an ihrer Seite die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Die Mädchen und Jungen der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef brachten den Segen Christi und baten gleichzeitig um eine Spende für notleidende Kinder in Kolumbien. Wolmirstedt. Die Sternsinger ziehen wieder bundesweit von Haus zu Haus. Und die Zahl jener, die sich daran beteiligen, wächst von Jahr zu Jahr : Rund 500 000 Kinder und Jugendliche verkleiden sich in diesen Tagen wie die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Diese sollen nämlich das Jesus-Kind besucht und beschenkt haben. Auch in Wolmirstedt waren vorgestern die Sternsinger unterwegs. " Öffnet die Türen weit, es ist Sternsingerzeit. " Mit diesem Lied begannen Moritz, Chris, Julia, Lucia, Kilian, Robin, Philipp und Lorenz traditionell ihren Segensrundgang durch die Stadt, der sie an 20 verschiedene Stationen führen sollte. Die zweite war das Wolmirstedter Rathaus, wo die Mädchen und Jungen dem Stadtoberhaupt und den Mitarbeitern den Segen für das neue Jahr überbrachten. Wie Jürgen Bednorz, Vorsitzender des Gemeindeverbundsrates Aller-Ohre betonte, steigt in diesem Jahr das Dreikönigssingen zum 51. Mal und trägt das vielsagende Motto " Kinder suchen Frieden – buscamos la paz ". " Damit machen die Sternsinger deutlich, dass sie sich ganz bewusst für das Recht von Kindern weltweit einsetzen, in Frieden und Freiheit aufzuwachsen. " In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass ein wichtiges Symbol in der kolumbianischen Friedensarbeit – und damit auch für das Dreikönigssingen – die Cometa, der Winddrachen, ist. " In den schlimmsten Zeiten von Krieg und Gewalt ist die Cometa für die Kolumbianer zu einem Symbol für Frieden und Freiheit geworden. " Das vorgestern bei den Segnungen gesammelte Geld – neben dem Rathaus sprachen die Sternsinger unter anderem im Heilpädagogischen Zentrum " Don Bosco ", in der Sparkasse Wolmirstedt, der Physiotherapie Becker sowie bei der Firma Elsner in Farsleben vor – soll daher vor allem bedürftigen Kindern in Kolumbien zugute kommen. Bevor sich die Sternsinger wieder verabschiedeten, wurde der Segen " Christus Mansionem Benedicat " (" Christus segne dieses Haus ") entweder mit Kreide an die Hauswände geschrieben oder die Gastgeber erhielten einen Klebestreifen mit der Aufschrift " 20 * C + M + B * 09 ". Für benachteiligte Kinder in Kolumbien Spenden erbetenVolksstimme, Ausgabe WMS, 05.01.2009, Klaus Dalichow Seit letzten Dienstag sind die Sternsinger wieder unterwegs. Bundesweit übrigens das 51. Mal. " Kinder suchen Frieden " heißt diesmal das Leitwort der Aktion. Beispielland ist Kolumbien. In Wolmirstedt machen sich heute Mädchen und Jungen (meistens Ministranten) in den Gewändern der Heiligen Drei Könige auf den Weg von Tür zu Tür. Sie besuchen das Rathaus und andere öffentliche Einrichtungen, stellen sich in den Geschäften auf dem Boulevard vor und klingeln an den Häusern der Gemeindemitglieder. Es sind Kinder und Jugendliche der katholischen Sankt-Josef-Gemeinde. Sie verkünden nicht nur die frohe Botschaft des Evangeliums, sondern sammeln auch Spenden für benachteiligte Kinder in den Entwicklungsländern. Im vergangenen Jahr trugen die Sternsinger des Bistums Magdeburg mehr als 200 000 Euro zusammen. Exakt 122 Kirchgemeinden beteiligten sich an der Aktion. Die Forderung des 2009er Leitwortes " Lass uns den Frieden suchen!" - so die wörtliche Übersetzung aus dem Portugiesischen – kommt nicht von ungefähr. Unter den Folgen der Kriege weltweit leiden besonders die Kinder und Jugendlichen. Versteckte oder offene Gewalt erfahren auch die Heranwachsenden im Beispielland Kolumbien. Nach mehr als 40 Jahren Bürgerkrieg gibt es dort kaum jemanden, der nicht Gewalt und Tod in der eigenen Familie zu beklagen hat. Immer stärker wächst der Wunsch, diese Spirale von Gewalt und Gegengewalt zu durchbrechen. Unterstützt durch das Dreikönigssingen gibt es in Kolumbien bereits viele Initiativen und Projekte, die Hoffnung machen. Kinder und Jugendliche schließen sich zusammen und setzen sich gemeinsam für ihre Rechte und für ein friedliches Lebensumfeld ein. Bei der 50. Aktion sammelten die Sternsinger bundesweit rund 39,7 Millionen Euro. Hunderte Projekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa können mit diesem Geld Unterstützung erfahren – Projekte für Straßenkinder, Aidswaisen, für Unterernährte und Kindersoldaten, Kinder mit Behinderung und Kinder ohne Heimat. Die weitaus meisten sind kleine, finanziell überschaubare Vorhaben, die aber nachhaltig zum Abbau ungerechter Strukturen beitragen. |
|